Erste Hilfe am Hund

Hunde können nicht sprechen und sind deshalb darauf angewiesen, dass Herrchen oder Frauchen merkt, wann ein Tierarztbesuch notwendig ist.

Doch was ist, wenn unterwegs etwas passiert?
Bei einem Unfall im Wald zum Beispiel kann es sehr hilfreich sein, dem verletzten Tier Erste Hilfe zu leisten.
Doch wer weiß schon, wie das geht?

Der ASB Kassel-Nordhessen bietet daher "Erste-Hilfe-Kurse am Hund" an. An einem Hundedummy die richtige Beatmungs- und Herzdruckmassagetechnik zu erlernen ist nicht schwer. Denn die haarige Wiederbelebungspuppe des ASB hält still und bietet eine ideale Trainingsmöglichkeit. Unter fachkundiger Anleitung lassen sich praktische Verbände anlegen, Puls fühlen, Brüche schienen oder Überhitzung bzw. Unterkühlung behandeln. Alles ohne die Gefahr, einen "Panik-Biss" des verletzten Tieres zu riskieren, denn auch helfende Hände können gebissen werden. Doch auch diesem Problem kann im Ernstfall mit einfachen Handgriffen vorgebeugt werden.

Neben den regelmäßig stattfinden Schulungen können auch Termine für eine größere Gruppe von Interessierten vereinbart werden.

Der Kurs umfasst 5 Stunden und ist speziell für Hundehalter gedacht. Wichtigstes Lehrgangsobjekt ist "Paul", eine Übungspuppe mit Plüschfell und Plastikpfoten. Es macht bei keiner Hilfeleistung einen Mucks und hält beim Pulsmessen geduldig still.

Weitergehende Infos finden Sie auch unter: http://www.youtube.com/watch?v=lpjpg0Y8KP0

Themen:

  • Lagerungen
  • Wiederbelebung
  • Wunden, Verbände
  • Wärmeschäden
  • Vergiftungen
  • Transport